Horsecoaching
Lob statt Strafe!
  Bettina Lanowy

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Meinungen und Erfahrungsberichte

Balance – Gleichgewicht!! Das zentrale Thema für Pferd und Reiter. Erst aus der Balance heraus erwächst freie und gelöste Bewegungsmöglichkeit und lassen sich optimale Resultate erzielen. Bevor nicht ein Pferd seine Balance mit dem Reiter gefunden hat, sollten nicht ernsthaft weitere Lektionen erwartet werden. Feinste Abstimmung zwischen Pferd und Reiter sind vorab notwendig. Aufmerksamkeit und offene Kommunikation sind auf beiden Seiten unabdingbar. Ein Mittel dazu ist das Kauen. Die Lockerung der Kiefergelenke und des Zungenbeins durch das Kauen ist absolut wesentlich für die Öffnung des Genicks, die Entspannung der Halsmuskulatur hinunter bis zum Sternum und hat sogar Einfluss die Beweglichkeit des Ileosacralgelenks. Außerdem ist ein ruhiges, entspanntes Kauen beim Pferd ein Zeichen der Akzeptanz für den Reiter und gibt ihm die Möglichkeit weich über das Gebiss mit dem Pferd zu kommunizieren.
Nur eine Reitweise, die das berücksichtigt, kann wirklich FÜR das Pferd und nicht dagegen arbeiten. Vorzeitige Verschleißerscheinungen von Bändern und Gelenken können durch balancierte Arbeit mit beweglichen Muskeln in stressfreier Atmosphäre verhindert werden.
Dr. med. vet. Ch. Matern, 24. November 2010


Ein Sturz von meinem traumatisierten Pferd, welches sich selbst am Boden verweigerte, hat mich nach einem Weg suchen lassen, der es uns ermöglichen würde, dass wir beide(!) Spaß am Reiten haben. Ich wollte seinen Frust, sein Zähneknirschen nicht mehr länger einfach hinnehmen, ihn nicht ausbinden, wollte nicht mehr "hinter dem Zügel" reiten, mochte ihn nicht benutzbar machen (lassen), sondern erreichen, dass er stolz darüber werden würde, was er kann.
Gerade mit diesem Pferd muss man in ständigem Dialog bleiben, es gestattet keinen Kompromiss. So habe ich die Schule der Legerete für uns entdeckt. Mich fasziniert daran, dass die Pferde durch diese Schule schöner werden, dass sie aufblühen und wirklich gefördert werden. Die Darstellungen alter Meister werden wieder lebendig, die sich die heutige Reiterei doch eigentlich zum Vorbild genommen hat. Die Methoden dieser Schule muten exotisch an, beschreitet sie doch ganz andere, für das hiesige Reiterauge ungewohnten Wege. Sie sind aber so effektiv, dass ich die Schule der Légèreté unbedingt weiterempfehle.
Jutta Genz, 21. November 2010




Während meiner Jugend habe ich aktiv Turniersport betrieben in so genannten Turnierställen, dort waren auch meine Pferde untergebracht. Die sahen das Tageslicht eigentlich nur auf dem Weg von der Box in die Halle, oder wenn ich mal ausreiten ging. Das kam mir damals ganz normal vor, Bedürfnisse der Pferde wurden nicht hinterfragt. Auch die Reitweise war deutlich anders, aber das ist ja hinreichend bekannt.
Als ich dann vor ca. 10 Jahren wieder mit der Reiterei begann, war mir allerdings klar, dass solche Bedingungen für mich nicht mehr in Frage kommen. Da traf ich auf Bettina Lanowy, die das Konzept der “Schule der Légèreté” vertrat. Die pferdefreundliche Ausbildungsweise sprach mich an und auch der Erfolg stellte sich bald ein. Die Idee Pferde auszubilden ohne Kraft und den damit verbundenen Schmerz ist so erfolgreich wie die Erziehung von Kindern im Sinne der positiven Bestärkung. Darüber hinaus erweitert die Schule der Légèreté ganz automatisch das Bewusstsein für das Lebewesen Pferd und macht das Miteinander insgesamt harmonischer.
Ruth Mohr, 23. November 2010


Ich habe mit mehreren Western- und Englischreitlehrern gearbeitet, jedoch nie das Gefühl gehabt, dass ich das „RICHTIGE“ für mein Pferd und mich mache. Je länger ich mich mit der Reitweise der „Ecole de Légèreté“ befasse, desto deutlicher wird, dass hier an dem Problem gearbeitet wird und nicht nur das Symptom“ bekämpft wird.
Corinna Hengefeld, 24. November 2010


Wie für viele Araber typisch, war auch meiner, einer der Sorte: „Kopf hoch, Rücken weg, und Gas geben“. Mit der Reitweise von Philippe Karl fand ich einen Weg, mein Pferdchen spielerisch und mit viel Ruhe auszubilden.
Da er sehr sensibel ist, ist für ihn diese zwanglose und mit viel Lob verbundene Reitweise sehr geeignet. Da ich mit ihm auch Distanzritte gehe – hier auch Langstrecken bis 120km - ist es für mich sehr wichtig, dass er als Ausgleich zum Distanzsport nach der klassischen Dressur gearbeitet wird.
... und noch eine Bemerkung:
Ich komme gerade von einem mehrmonatigen Aufenthalt in Kanada zurück. Die Eigentümerin der Reitanlage, auf der ich hospitierte, war und ist so angetan von der „Ecole de Légèreté“, dass sie im vergangenen Jahr mit reitbegeisterter Tochter, Pferd und Fahrzeug von der Westküste bis zur Ostküste Kanadas fuhr, um an einem Kurs der EdL teilzunehmen.
Nina Klebach, 24.November 2010


 

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